Splash!

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Vor kurzem hatten wir in der Fotogruppe einen interessanten Workshop und durften dabei erfahren, wie diese bekannten Splashbilder mit ins Wasser fallenden Früchten u. anderen Gegenständen zustande kommen. Auch wie man es hinbringt, Flüssigkeiten höchst bildwirksam aus einem Weinglas schwappen zu lassen u. diesen Moment mit der Kamera festzuhalten.

Hier ist einer meiner ersten Versuche von gestern.
Als Wasserbecken habe ich ein kleines Aquarium verwendet (20x20x30cm), dieses ca. etwas über die Hälfte mit Wasser gefüllt. Beim Kurs im Fotostudio hatten wir allerdings ein größeres 60l-Becken. Für kleinere Gegenstände ist das kleine Becken völlig ausreichend. Ich habe es gestern mit Erdbeeren, Cocktailtomaten, Limetten und Zitronen (halbiert u. in Scheiben) und zwei geborgten Kunststoff-Fischchen aus dem Kinderzimmer meiner Enkelsöhne probiert.

Aufgestellt habe ich das Becken auf meinem Cerankochfeld. Dahinter eine schwarze Mappe für den schwarzen HG. Kamera mit einem 85mm-Objektiv auf dem Stativ davor platziert. Links und rechts das Becken mittels zweier entfesselter Aufsteckblitze (mit Gefrierbeuteln vor Wasserspritzern geschützt) beleuchtet. Ausgelöst mittels Kabelauslöser, ca. in dem Moment, wo die Gegenstände auf der Wasseroberfläche auftreffen.
Nach jedem einzelnen Versuch werden die entstandenen Wasserspritzer von der Aquariumscheibe weggewischt.
Bei der Nachbearbeitung wird der passende Bildausschnitt gewählt. Mit dem Pinselwerkzeug in schwarzer Farbe werden störende Tropfen, anhaftende Wasserperlen innerhalb des Beckens, die Beckenoberkante, der Boden, der Wasserspiegel (bis auf eine kleine Andeutung), Reflexionen u.ä. entfernt. Zuletzt die Farben etwas gesättigt u. nachgeschärft. Eigentlich gar nicht so aufwendig, wie es für mich beim Betrachten solcher Aufnahmen vorher immer gewirkt hat.